Klinisch-psychologische Behandlung/Therapie

In meiner Arbeit ist es mir wichtig, Menschen individuell und ganzheitlich zu begleiten. Als Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin, Yogalehrerin und Embodiment Practitioner verfüge ich über ein breites Ausbildungs- und Methodenrepertoire, das es mir ermöglicht, unterschiedliche Zugänge in die psychologische Behandlung zu integrieren.
Im Mittelpunkt steht ein integrativer psychologischer Behandlungsansatz, der Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen und das körperliche Erleben berücksichtigt.
Gemeinsam betrachten wir belastende Erfahrungen, wiederkehrende Denk- und Verhaltensmuster sowie deren Auswirkungen auf Ihr gegenwärtiges Leben. Ziel der Behandlung ist es, Zusammenhänge besser zu verstehen, neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und einen hilfreichen Umgang mit belastenden Gedanken, Gefühlen und Lebenssituationen zu finden.
Dabei arbeite ich unter anderem mit Psychoedukation, kognitiven und emotionsorientierten Interventionen, der Arbeit mit Glaubenssätzen und Prägungen sowie Elementen aus der Ego-State-Arbeit. Je nach individuellem Anliegen können auch körperorientierte und achtsamkeitsbasierte Interventionen sowie Entspannungs- und Imaginationsübungen in die Behandlung einfließen.
Ein besonderes Anliegen ist mir eine wertschätzende und vertrauensvolle therapeutische Beziehung. Sie schafft den Rahmen, in dem auch schwierige Erfahrungen und persönliche Themen in einem individuell passenden Tempo betrachtet und bearbeitet werden können.
Wo wir Verständnis finden, brauchen wir nicht mehr nach Worten zu suchen.
Ernst Ferstl

Arbeitsschwerpunkte
- Erschöpfung, Burnout und Depression
- Ängste sowie belastende Erfahrungen
- psychosomatische Beschwerden und Schmerzen
- berufliche und private Lebenskrisen
- Selbstwert-, Abgrenzungs- und Beziehungsthemen
- Trennung, Verlust und Trauer
Psychologisches Klettern
Halten und gehalten werden…
Klettern im Rahmen der psychologischen Behandlung bietet Hilfestellungen zur Bewältigung psychischer Probleme und Leidenszustände. Diese körperorientierte Methode ermöglicht es den eigenen Körper ganz bewusst zu spüren, Problemlösungsmöglichkeiten zu entwickeln und neue Wege auszuprobieren.
Klettern auf der Grundlage einer psychologischen Behandlung ist kein Sport im eigentlichen Sinn. Ziel ist die Bearbeitung individueller Probleme mithilfe des Mediums Klettern und nicht die sportliche Leistung und die Anstrengung.
Die Einheiten finden abwechselnd in der Praxis (Gespräch) und in der Kletterhalle (Klettern) statt. Eine ausführliche Vor- und Nachbesprechung jeder Klettereinheit sowie der Transfer der Erlebnisse in den Lebensalltag fördert die Wirksamkeit des psychologischen Kletterns.
Klettern im Rahmen einer psychologischen Behandlung unterstützt und fördert
- Erfolgserlebnisse, Stolz, Freude
- Stärkung des Selbstvertrauens, Steigerung des Selbstwertes
- Umgang mit Ängsten
- Wahrnehmung und Konzentration
- Grenzen durchleben und erweitern
- Körperwahrnehmung und Beweglichkeit
- Beziehungsfähigkeit, Vertrauen in Beziehungen
- Verbalisieren und Ausdruck von Gefühlen
Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung nach § 95 Abs. 1a AußStrG
Gesetzlicher Hintergrund
Seit 1. Februar 2013 gilt nach § 95 Abs. 1a AußStrG für Eltern, die sich einvernehmlich scheiden lassen, die Verpflichtung eine Elternberatung in Anspruch zu nehmen. Ohne diese Beratung ist es seit diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich, sich einvernehmlich scheiden zu lassen.
Angebot
Wenn es in einer Familie zu einer Trennung oder Scheidung der Eltern kommt, so stellt dies für alle Familienmitglieder einen bedeutsamen Umbruch dar. Die neue Lebenssituation löst bei Kindern wie Erwachsenen Verunsicherung und Ängste aus.
Ziel der Beratung ist es, dass Sie sich mit den speziellen Bedürfnissen Ihrer Kinder, welche sich im Zuge des Scheidungsprozesses ergeben können, auseinandersetzen. Sie erhalten wesentliche Informationen, die es Ihnen erleichtern sollen, die Trennungssituation für Ihre Kinder so gut wie möglich zu gestalten.
Schwerpunkte
- Wie erleben Kinder eine Scheidung?
- Das Leben nach der Scheidung: Welche Reaktionen der Kinder sind zu erwarten?
- Patchworkfamilien (z.B. wie können Feste zukünftig gefeiert werden, wann binde ich den neuen Partner ein,…)
- Ablauf der Besuchskontakte
- Wie kann ich meinem Kind Schutz in der Krise bieten?
